Die Moses Mendelssohn Vermögensverwaltung GmbH


Eine der Kernfragen der unternehmerischen Wohnungswirtschaft, der sich alle Unternehmensführungen immer wieder neu stellen müssen, lautet: Wie viele traditionelle Elemente der Wohnungswirtschaft (öffentliche Förderung, Vor-Ort-Präsenz, Tiefe der Wertschöpfungskette etc.) müssen wir in die Zukunft übernehmen und ggf. neu interpretieren, und welche Innovationen sind sinnvoll, um mit dem Unternehmen wettbewerbsfähig zu bleiben?

Aktuelle Marktsituation: Trend Einpersonenhaushalt


ZU WENIG. ZU TEUER. ZU GROSS.

Während vor allem in strukturschwachen, ländlichen Gebieten ein hoher Leerstand von bundesweit rund 1,8 Millionen Wohnungen geschätzt wird, fehlt es in Großstädten an geeignetem Wohnraum für die steigende Zahl an Haushalten. Der Zuzug in diese Gebiete ist durch große berufliche Mobilität junger Arbeitnehmer, zunehmend auch aus dem europäischen Ausland, durch Studierende, aber auch neue Mietergruppen – wie etwa Flüchtlinge – gekennzeichnet. In Städten wie München, Frankfurt oder Berlin gibt es kaum Leerstand – und es wird zu wenig neu gebaut.


In einer aktuellen Erhebung setzt sich das bundesweit anerkannte Moses Mendelssohn Institut mit der Frage der Einpersonenhaushalte auseinander. Ihr Anteil ist in den vergangenen 50 Jahren von 23 auf 53 Prozent gestiegen, die Tendenz ist steigend. Etwa die Hälfte dieser Haushalte hat ein monatliches Einkommen von weniger als 1.300 Euro netto zur Verfügung. Die durchschnittlichen Wohnkosten betragen rund 39 Prozent des Nettoeinkommens. Armutsgefährdete Alleinlebende geben sogar fast 60 Prozent für Wohnkosten aus. Viele von ihnen haben einen Anspruch auf geförderten Wohnraum, der besonders in Ballungsräumen knapp ist. Aufgrund der demographischen Entwicklung wird es in vielen Gebieten auch zu Engpässen im Bereich des altersgerechten Wohnens und des Wohnraums für Studierende und Auszubildende kommen.

Geförderter Wohnungsbau


ÖFFENTLICH. PRIVAT. KOOPERATIV.

In den vergangenen Jahren wurde zu wenig im öffentlich geförderten Wohnungsbau gebaut. Gleichzeitig fielen pro Jahr rund 100.000 Wohnungen aus der bisherigen Mietpreisbindung. Dadurch entstand ein Mangel an bezahlbarem Wohnraum für einkommens-schwache Zielgruppen, die ihren Bedarf aufgrund ihres niedrigen Einkommens nicht am frei finanzierten Wohnungsmarkt decken können. Neben älteren Menschen und Familien zählen zu diesen Gruppen auch Menschen, die auf staatliche Transferleistungen angewiesen sind.

Der Neubau von geförderten Wohnungen ist daher in den Ballungsräumen in den kommenden Jahren zwingend notwendig. Der Staat kann diese Aufgabe nicht allein bewältigen. Wir bieten interessante Konzepte, um geförderte Baumaßnahmen in Kombination mit frei finanziertem Wohnungsbau oder altersgerechten Wohnen möglich zu machen. Eine Entstehung einseitig genutzter Quartiere wird damit verhindert. Uns ist wichtig in Zusammenarbeit mit Kommunen, Landkreisen und Länderregierungen die verlässliche Planung der Baumaßnahmen zu ermöglichen. Dies hat den Vorteil, dass die gesamte Abwicklung durch den Entwickler erfolgen kann – mit einer entsprechenden Garantie für Kosten- und Terminsicherheit.

Wir suchen geeignete Standorte und entwerfen maßgeschneiderte Lösungen, um unterschiedliche Nutzergruppen zu integrieren und eine gesunde soziale Mischung zu gewährleisten.

 


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Moses Mendelssohn Vermögensverwaltung GmbH - Wohnungsbau Broschüre
Der Unternehmensverbund der Moses Mendelssohn Vermögensverwaltung GmbH zeigt mit der Broschüre Ihre Erfahrung im Bereich des konventionellen Wohnens, dem studentischen Wohnen und dem Mikrowohnen.
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